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Wieder bei Freunden
„Wir wollen wieder einmal in den Schwarzwald“ wurde mir von mehreren Bergfreunden angetragen. „Warum eigentlich immer ich“ waren meine Gedanken. Also bekam Rolf Förster den Hut auf, und er hat seine Sache sehr gut gemacht.
 | So fuhren am Sonntag, dem 9. September nach zwei Wochen Regen, 12 Wandersleute in das Sandkästle der Sektion Offenburg. Es gab einen festlichen Empfang mit Kaffee und Kuchen durch Christl und Karlheinz Egg. Nach der langen Reise mussten wir noch etwas laufen. So wanderten wir zur Hertahütte und den Falkenfelsen. Die Sicht war bestens und das Wetter endlich auch. |
Die erste Tour starteten wir am Montag zu den Gertelbach-Wasserfällen. Ging es am Vormittag auf mehreren Umwegen nach Bühlertal, so mussten nach dem Essen aus dem Rucksack mehrere 100 Höhenmeter aufgestiegen werden. Man merkte sofort, wer im Sommer nur im Liegestuhl gelegen hat. Am Wiedenfelsen gab es dann zur Belohnung am Kiosk ein Bier. Hier teilte sich die Gruppe. Ein Teil ging direkt zur Hütte, der andere Teil nahm den Weg über den Mehliskopf. Am Abend legten wir die Tour für Dienstag fest. Ziel waren die Badener Höhe und der Herren-wieser See. Nachdem ich noch zum Kaffeekoch gewählt wurde, legten wir den Abmarsch auf 9.30 Uhr fest. |  |  | Die ganze Nacht regnete es, aber am Morgen sah die Welt ganz anders aus. Also 9.30 Uhr Start und fünf Minuten später Regen (nach dem Wetterbericht für längere Zeit). Alles kehrt und das Badezeug holen. Auf ging´s nach Forbach. Das Bad hat zwar ab 8 Uhr geöffnet, aber ein kleiner Zettel belehrte uns „Heute erst ab 15 Uhr geöffnet“. So fuhren wir weiter nach Baden-Baden. Natürlich schnupften wir beim Eintrittspreis in der Therme, aber es hat allen gut gefallen. Die Neulinge bummelten noch zum Casino und ins Cafè, die Anderen mussten noch Essen für die nächsten Tage kaufen. Am späten Nachmittag gab es dann eine Überraschung, denn Lisa Udri besuchte uns. Mit ihr kam der Sonnenschein, so dass wir gemütlich im Freien sitzen konnten. Der Wein durfte nicht alt werden und so stießen wir auch in Erinnerung an ihren Kurt auf unsere Bergfreundschaft an. |
| Sonnenschein am Mittwoch und die Tour zur Badener Höhe konnte beginnen. Den Turm ließen einige aus, den „Wanderbeschleuniger“ nahmen alle mit. Die Stimmung war dement-sprechend gut und es ging ja nun auch bergab. Viele Wanderer kamen uns schwitzend vom Herrenwieser See entgegen. Dort gab es eine große Pause und Verpflegung aus dem Rucksack. Da keiner mit zur Schwarzbachtalsperre wollte, ging es über Herrenwies zurück zur Hütte. Nun stand der absolute Höhepunkt für mich auf dem Programm. |  |  | Mit den Autos fuhren wir zum Schwarzwald-Hotel Hohritt. Ich war aufgeregt, weil ja möglicherweise Ruhetag sein konnte. Meine Aufregung war unbegründet, und es ging ran an die 14-stöckige Schwarzwälderkirschtorte. Das war ein Genuss und ich völlig zufrieden. Am Abend planten wir für den nächsten Tag. Die Planung selbst fiel etwas schwer, denn die Badischen Weine taten ihr übriges. Die Neulinge sollten nach Gengenbach und ins Schwarzwald-museum nach Gutach fahren, wir entschieden uns für die Tour zum Mummelsee. | Über viele Hügel marschierten wir zur Hornisgrinde. Endlich Bänke und endlich Mittag. Es sieht jetzt hier sehr ordentlich aus, denn Anfang der 90-er Jahre waren die Franzosen noch auf dem Hochplateau. Angekommen am Mummelsee bot sich uns das seit Jahren vertraute Bild. Wir nannten den See schon damals „Rummelsee“. Danach ein Stück westwärts und wir waren wieder unter uns.
Nach unserer Rückkehr waren die Neulinge schon da und bedankten sich bei uns für den Vorschlag vom Vorabend. Alle waren ganz begeistert von Gengenbach und vom Museum.
Am Abend klingelte es an der Pforte und Arnold Oswald stand vor der Tür. Nun begann die große Fachsimpelei über Ordnung in den Hütten. Die Kaffeemaschine hatte es ihm angetan und er versicherte mir, dass diese spätestens Silvester kaputt ist. Das war für uns unbegreiflich, denn im „Breiten Grund“ funktioniert eine schon 13 Jahre. Wieder bei Badischem Wein verging der Abend viel zu schnell und Arnold versprach uns, nun doch einmal in unsere Hütte zu kommen. |  |
Am Freitag wieder Traumwetter und um 9.30 Uhr gemeinsamer Start mit Christl und Karlheinz Egg, Hermann Lipps und Rudolf Beau. Zuerst fröhliches Wiedersehen mit Hermann und Rudi, dann wie immer die Frage: Wo gehen wir hin? Wir entschlossen uns nach Seibelseckle zu fahren und zur Darmstädter Hütte zu wandern. Die Aufteilung in die Autos verlief wie immer reibungslos, und nach wenigen Minuten konnte schon unsere Wanderung beginnen. Es gab wieder viel zu erzählen und vergangene gemeinsame Touren wurden ausgewertet. Endlich eine kleine Pause und der berühmte Wanderbeschleuniger musste eingenommen werden.

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Nach ausgiebiger Rast an der Darmstädter Hütte ging es zurück. Wir staunten über die Verwüstungen durch den Sturm Lothar, die noch deutlich sichtbar waren. Im Thüringer Wald hat in diesem Jahr im Januar der Sturm Kyrill viel Schaden in der Umgebung unserer Hütte angerichtet. An Seibelseckle entschieden wir uns noch bis zum Mummelsee zu gehen, da es noch früh am Tag war. Nachmittag konnten wir dann vor der Hütte sitzen und den Tag natürlich bei Altenburger Bier und Badischen Wein bis zum Mondschein genießen.
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| Nun folgte unser letzter Tag. Wir hatten zwar viel Wein getrunken, aber in den Weinbergen waren wir noch nicht. Rolf stellte die Tour vor und alle waren zuversichtlich. So ging es mit dem Auto nach Altschweier und dann hinein in die Weinberge. Natürlich mussten einige Sorten gekostet werden. Nach vielem Auf und Ab, Rast im Walde und Rückkehr nach Altschweier wollten wir noch Flammkuchen essen, aber das war vergebens. Schließlich landeten wir wieder im Kaffeehaus „Sandkästle“. Am Abend klingelte es wieder an der Tür. Wir begrüßten herzlich Hermann Kron, Harald und Karl Fehninger. Die wievielte Sorte vom guten Badischen tranken wir nun eigentlich? Gefachsimpelt wurde nun über das Skifahren und die gemeinsam erlebten Touren. Viel zu schnell verging der Abend und die ganze Woche. |  |
 | Fazit: Es hat allen Altenburgern sehr gut gefallen. Ich kannte zwar alle Touren, habe aber viele Freunde wieder gesehen und die Bergkameradschaft zwischen beiden Sektionen ist um viele Erlebnisse reicher.
Und wo wandern wir im nächsten Jahr?
Notizen von Hajo Jahn Sektion Altenburg |
Übersicht aller Tourarten im Touren-Archiv
Legende:
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ca. 300-500 Höhenmeter |
Gehzeit ca. 2-4 Stunden |
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ca. 500-800 Höhenmeter |
Gehzeit ca. 4-6 Stunden |
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ca. 800-1000 Höhenmeter |
Gehzeit ca. 5-7 Stunden |
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ca. 1000-1300 Höhenmeter |
Gehzeit ca. 7-10 Stunden |
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ab 1400 Höhenmeter |
Gehzeit ca. über 10 Stunden |
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